Große Strände ganz im Westen

Die nächsten Tage sind ganz auf Strand ausgelegt. Südlich der Crozon Halbinsel liegen Strände die ganz flach ins Meer hineinlaufen und daher bei Niedrigwasser mehrere Hundert Meter breit werden. Dort wollen wir Strandsegeln ausprobieren.

Leider ist seit 3 Tagen der Wind aus. An der Nordküste hatten wir immer einen strammen Wind, aber seit dem Tag auf der Ile de Brehat ist der Wind auf einmal weg. Es reicht dann aber gerade noch zum Segeln. Beim Strandsegeln sitzt man ein einem Dreirad Buggy, steuert das Vorderrad mit den Füßen und hat als „Gaspedal“ ein Segel, welches man wie auf einem Segelschiff dicht holen muss oder eben auffiert. Damit geht es dann immer hin und her bei Halbwind den Strand entlang. Marie und Thea fahren mit uns im Doppelsitzer und Luise hat einen eigenen Buggy. Nachdem der Wind etwas aufgefrischt hat und man ordentlich Tempo bekommt, macht es auch richtig Spaß.

Leider sind wir nicht ganz so gut drauf, Mareike hat seit einigen Tagen Symptome die jetzt sehr deutlich auf eine Gürtelrose hindeuten. Wir machen uns also direkt nach dem Strandsegeln auf den Weg zum nächsten Krankenhaus. Dies liegt 20 min Entfernt in Crozon – hat aber keine Notaufnahme. Daher suchen wir die eine Arztpraxis in Crozon auf die es gibt. Man gibt uns einen Termin 2,5h und wir verbringen den Tag am Straßenrand in Crozon. Die Stimmung ist n icht gut. Die Diagnose auch nicht: Gürtelrose. Immerhin ist es jetzt klar und wir bekommen in der einzigen Apotheke weit und breit eine Tüte voll Schmerzmedikament. Das ist ein ziemlicher Dämpfer für den Urlaub, nicht nur die Krankheit an sich, sondern auch die Gewissheit, dass der Urlaub so belastend war, das die Krankheit ausgebrochen ist.

Der nächste Tag ist nur ein Strandtag. Dann wieder Ortswechsel zum Surferhotspot der Bretagne an dem wir eben angekommen sind.

Oceanopolis

Wir bewegen uns weiterhin auf der Route von vor 10 Jahren, nur in anderer Richtung. Heute ist ein Besuch im Oceanopolis in Brest dran. Vor 10 Jahren waren es an dem Tag 32°C, heute sind es immerhin 30°C. An den heißen Tagen geht es also ins Aquarium.

Das Aquarium ist toll gestaltet, es gibt eine schöne Mischung aus Information, tollen Aquarien und interaktiven Stationen. Nach 3,5 Stunden raucht uns aber allen der Kopf und wir fahren noch einen Schlag auf die Crozon Halbinsel. Hier Treffen wir eine Freundin von Mareike (Hetti) und ihre Eltern, die gerade hier Urlaub machen. Wir spazieren zusammen am Hafen von Camaret sur Mer und gehen dann in einem der zahlreichen Restaurants am Hafen Fisch essen.

Ich bestelle mir die Meeresplatte (ohne vorher groß nachzudenken) und bekomme einen großen Teller mit Austern, Langusten und Schnecken… Nun denn, jetzt habe auch das einmal gegessen.

Ile de Brehat

Nach unser Nacht am Archipel geht es morgens kurz rüber zum Fähranleger um gemeinsam mit einer befreundeten Familie (Kindergartenfreund von Marie und Thea) einen Tagesausflug auf die Ile de Brehat zu unternehmen. Eigentlich ist parken und auch Stellplätze preislich sehr moderat in Frankreich, daher empfinde ich die 18 EUR die wir hier zum Parken zahlen müssen echt unverschämt. Für einen Stellplatz mit Wasserversorgung und Entsorgung zahlen wir 12-14 EUR.

Es ist sehr viel los, die Ile der Brehat scheint ein Besuchermagnet zu sein. Alle 30 min kippt das Schiff 150-200 Personen auf die Insel. Dementsprechend ist man vor Ort auch nicht allein sondern wandert in einem stetigen Strohm von Besuchern durch die Gassen.

Die Insel ist autofrei und man bewegt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad, wobei das Rad eigentlich nicht geht weil zu viele Fußgänger auf den schmalen Wegen sind. Wir suchen uns ein paar Pfade abseits der Hauptwege und haben schöne Blicke auf die großen Gärten und tollen Häuser die von fast jedem Punkt der Insel auf das Meer blicken. Leider ist gerade Niedrigwasser, so dass man in leere Buchten blickt und vor allem ist es sehr warm. Es weht kein Wind mehr.

Wir gehen früh in ein Restaurant, gerade noch rechtzeitig um einen Platz für 9 Personen zu bekommen. Nach dem Mittagessen geht es noch über eine Meerenge (auch trocken wegen Ebbe) auf die nördliche Insel, zu einem Leuchtturm. Danach sind alle platt und wir schaffen es gerade noch zurück zum Hauptort wo uns ein Eis wieder Kraft gibt.

Zurück auf dem Festland geht es für uns weiter bis nach Menehem. Das ist ein schöner Strand an dem wir schon vor 10 Jahren Standen. Die zwei Stunden Fahrt schlafen die Kinder, so dass wir abends noch an den Strand gehen. Mareike kocht eine leckere Bolognese und nachdem wir alles aufgeräumt haben sind wir leider 5 min zu spät auf der Düne und haben den Sonnenuntergang verpasst. Immerhin gibt es noch einen schönen roten Himmel.

Ein Wochenmarkt auf dem Weg zum schönsten Stellplatz

Heute ist das Wetter den ersten Tag NICHT sonnig. Es ist grau, windig und ab und zu nieselt es. Daher verschieben wir unseren Besuch auf der Ile de Brehat (der Blumeninsel) um einen Tag.

Wir machen uns aber schon einmal auf dem Weg in Richtung Fähranleger. Auf halber Strecke, in Plérin, halten wir an um dort den Wochenmarkt zu besuchen. Der Markt ist richtig groß und es unheimlich viel los. Überall wird eingekauft und vor den besten Ständen sind lange Schlangen. Es ist schön zu sehen, dass die Menschen frische und Natürliche Waren, die hier angeboten werden, so schätzen. Denn es ist alles richtig teuer (500g Hackfleisch 11,50 EUR, zwei kleine Stücke Käse 18 EUR, 2kg Kartoffeln 5 EUR, ein kleines Brot 4 EUR). Wir essen noch etwas um dann weiter in Richtung Archipel Brehat zu fahren.

Die Wege werden immer kleiner und am Ende geht es auf einer schmalen einspurigen Straße bergab, bis auf einmal das Archipel und unser Stellplatz (6 Plätze direkt am Wasser) auftauchen. Hier schauen wir den Wassersportlern zu (es weht ein strammer Wind) und genießen – wenn die Kinder es mal zulassen – den Blick auf die vielen kleinen Inseln vor uns.

Petit Saint Michel

Neben Sable d’Or liegt eine kleine Insel vor dem Strand die man nur bei Niedrigwasser erreichen kann. Auf ihr ist die Kapelle Saint Michel. Es ist also der Petit Saint Michel.

Niedrigwasser war um 11 Uhr und so war unser Plan zu dieser Zeit zur Insel zu laufen. Einige Reibereien am Morgen haben uns recht spät aufbrechen lassen als wir dann unten am Strand waren kamen aber ganz andere Verspätungen:

Die Bretagne ist nicht nur sehr schön, man findet auch alles was im Kinderbuch über das Meer so erklärt wird. Nach 10 Metern findet Luise ein Schneckenhaus mit einem Einsiedlerkrebs. Diesen nehmen wir im Eimer mit und er bekommt ein schönes Sandbett und mehrere neue Immobilien (andere Schneckenhäuser). Das führt dazu das er mehrfach umzieht. Sehr spannend zu beobachten. Einige Meter weiter findet Thea eine große Krabbe. Wir schauen zu wie sie sich wieder in den Sand einbuddelt. Es folgen noch kleinere Krabben. Insgesamt also sehr spannend und wir kommen recht langsam vorwärts.

Um 12 Uhr sind wir aber an der Kapelle, machen ein kurzes Picknick und dann geht es auch schon wieder zurück. Wir sind die letzten die die Insel verlassen und müssen auf den letzen 20 Metern auch schon durchs Wasser laufen. Unglaublich wie schnell das Meer zurück kommt und ansteigt.

Später am Strand sammeln wir noch Jakobsmuschenln. Hier ist das zweitgrößte Vorkommen an Jakobsmuscheln in Frankreich. Im Hafen winden man sie in Massen, allerdings weil die Fischer sie dort öffnen und die Schalen wegwerfen.

Für Mareike geht es zurück zum Campingplatz etwas Ruhe tanken, der Rest springt noch einmal ins Meer das hier türkies wie in der Karibik ist. Leider weht ein strammer Wind, so dass es frisch ist wenn man aus dem Wasser kommt. Dann geht es auch für uns zurück zum Platz zu einem verspäteten Mittagessen.

Das war aber noch nicht genug Programm um Vater und Kinder müde zu bekommen. Um 16 Uhr fahren wir wieder runter zur Lagune, diese ist mittlerweile fast voll gelaufen (17 Uhr ist Hochwasser) und wir leihen uns ein Paddelboot aus um durch die Lagune zu Paddeln. Das ist hier ziemlich genial möglich: am Strand ist eine Station mit 2 Paddelbooten und 2 SUPs. Auf einer Webseite bucht man sich das Boot, das Schloss öffnet sich und man kann Boot, Paddel und Schwimmwesten entnehmen.

Wir paddeln erst etwas ins Meer hinaus um dann auf den Wellen zurück in die Bucht zu gleiten. Im seichten Wasser springen die Kinder dann ins Wasser und schwimmen noch einmal. Jetzt sind aber wirklich alle platt. Wir müssen noch einmal den steilen Berg hinauf, die Kinder gehen noch mal 20 Minuten in den Pool und dann schläft Thea beim Abendessen ein. Marie und Luise halten bis 22 Uhr durch und endlich sind alles ausgelastet gewesen und gehen friedlich schlafen.

Reiten in der Lagune von Sable d’Or

Heute ist bei uns Platzwechsel, Waschtag und Luise nimmt an einem Reitausflug Teil. Um die Ecke ist das Equestrian Center Bretagne. Luise nimmt an einem Strandausritt teil, der im Sommer nur in der Lagune stattfinden darf.

Es läuft alles auf französisch ab, aber bald stellt sich heraus, dass Luise in der Gruppe die beste Reiterin ist, sie braucht die Hinweise nicht. Wir hätten sie durchaus bei den Fortgeschrittenen anmelden können, aber später ist man immer schlauer.

Für Luise geht es per Pferd in die Lagune, wir radeln mit dem Fahrrad hinterher und schauen zu bzw. picknicken. 

Danach geht es zum neuen Campingplatz um die Ecke, wir waschen Wäsche und gehen in den Pool. Später geht es vielleicht noch an den Strand, der hier aber 15 min Fußmarsch entfernt ist.

Cap Frehel

Am Platz holen wir uns Baguette und Croissants zum Frühstück. Die Bäckerei Auswahl ist überall gleich: Baguette, Traditional, Croissant und Paint aux Chocolat.

Heute wollen wir mit den Rädern zum Cap Frehel fahren. Das sind gut 5 km und geht zunächst leicht hoch aber dann eben auf dem Rückweg auch wieder runter. Luise ist leider krank. Sie und ich haben schon seit Tagen Halsschmerzen, ich hatte dazu Gliederschmerzen. Heute geht es Luise gar nicht gut und sie muss eine Schmerztablette nehmen, hat leichte Temperatur und bleibt daher im Bett liegen.

Der Radweg ist schön, aber es sind dann doch einige knackige Anstiege. Marie und Thea schlagen sich super und wollen eigentlich gar nicht geschoben werden. Am Ende des Tages werden sie 12 km geradelt sein.

Es ist heute ziemlich warm weil kaum ein Wind weht und trocken ist nicht nur die Vegetation sondern auch die Luft.

Am Cap angekommen besteigen wir den Leuchtturm und schauen über die Landschaft. Man sieht Saint Malo , unsere Bucht und die weiteren Buchten. Am Cap brechen die Klippen ab und im Hinterland sieht man die Heide blühen. Sehr schön alles, allerdings auch ziemlich überlaufen, es ist sehr viel los

Auf dem Rückweg fahren wir noch beim Bäcker im nahen Ort vorbei und holen uns kleine Kuchen. Nachmittags geht es dann noch einmal bei uns an den Strand.

Cancale, Piraten & ein Campingplatz

Wir haben in Saint Malo auf dem Parkplatz erstaunlich gut geschlafen. Bei unserem Besuch in Saint Malo fehlte leider ein Highlight für die Kinder. Ein Nachbau eines alten Piratenschiffes. Dieses liegt als Besuchsschiff normalerweise im Hafen, ist aber gerade auf dem Rückweg von einem Segelfestival. Da wollen wir noch unbedingt hin. Auf der Webseite steht das wir uns noch einen Tag gedulden müssen, im Schiffstracker sehen wir allerdings, dass das Schiff nachts wieder eingelaufen ist.

Ich rufe kurz an und es scheint das es Nachmittags wieder zu besuchen ist. Daher fahren wir am Morgen erst einmal nach Cancale, der Austernstadt. Wir finden einen schönen und ruhigen Parkplatz bei einem Petong Club und radeln dann die 2km bis zum Hafen. Es ist jetzt kurz vor 11 aber das scheint immer noch früh am Tag zu sein, denn es ist ziemlich leer.

Bei den Austernproduzenten am Hafen schauen wir uns an wie man sich ein paar Austern nimmt, sich auf die Kaimauer setzt und sie dort genießt. Das machen wir auch: es gibt 6 Austern für gerade einmal 8 EUR.

Mareike probiert zum ersten mal, die Kinder finden es spannend, schlürfen aber nur das Muschelwasser. Die Austern schmecken sehr frisch und da es zwei verschiedene Sorten sind, kann man auch den Unterschied schmecken. Lecker!

Wir laufen einmal die Hafenpromenade entlang an der sich nur Restaurants reihen. In einem lassen wir uns nieder und essen Moul Frittes, bzw. nur Frittes. Danach geht es zurück zum Camper (ziemlich steil den Berg hoch) und dann entlang der Küste zurück nach Saint Malo. Wieder auf den Parkplatz, mit dem überfüllten Bus in die Stadt und aufs Schiff.

Das ist schon toll und für die Kinder sehr spannend. Leider kann man nur auf ein Unterdeck gehen, es fehlen die Quartiere der Matrosen.

Dann haben wir genug von der Stadt, mit dem überfüllten Bus raus zum Parkplatz und wir sehen uns danach einige Tage an einem Ort zu bleiben. Es geht zu einem Campingplatz der in den Dünen liegt. Dort gibt es aber keine festen Parzellen sondern man sucht sich einfach einen Platz. Das hört sich schön an, ist aber nervenaufreibend wenn der Platz extrem voll ist. Wir fahren unsere Runde während die Kinder durch sind und sich hinten im Wagen alle kloppen. Als wir schon auf dem Weg zum Ausgang sind, erspäht Mareike noch eine Stelle.

Wir stehen ziemlich perfekt, nah an den Versorgungsgebäuden aber weit genug von den Wegen, 5 min bis zum Strand, mit Meerblick und Abendsonne. Hier wollen wir jetzt 3 Nächte bleiben.

Abends geht es noch kurz zum Strand und heute waren wir dann den ganzen Tag am Strand.

Saint Malo

Nach einem etwas zähen dritten Reisetag, sind wir abends kurz vor Saint Malo. Wir übernachten auf einem automatisierten Stellplatz an der Bucht von Cancale. 

Morgens brauchen wir 20 Minuten bis zum großen P&R Platz von dem man per Bus in die Altstadt kommt. Vor 10 Jahren standen wir auch schon hier.

Die Stadt ist morgens schon recht voll, später erfahren wir, dass es 2 Tage lang alles zum halben Preis gibt (alles stimmt nicht so ganz). Wir spazieren erst einmal über die Stadtmauer.

Der berühmte Strand am Meeresschwimmbecken sieht von der Mauer sehr verlockend aus, es sind auch schon viele im Wasser Aber zuerst haben wir Hunger und essen in einem uns empfohlenen Cafe Galettes in verschiedenen Varianten.

Nach dem Mittagessen sind wir lange am Strand, Das Wasser ist frisch aber man kann gut schwimmen. Am Strand (windgeschützt) kann man sich schnell wieder aufwärmen. Als das Wasser etwas zurückgegangen ist kommt auch das Meeresschwimmbecken zum Vorschein und Luise und ich springen einmal vom Turm.

Dann haben wir alle genügend Sonne getankt und müssen dringend ein Eis essen. Es ist riesengroß! Noch etwas shoppen und der Tag ist um.

Gegen 18 Uhr sind wir wieder am Parkplatz. Es gibt Risotto und weil wir hier gut stehen schlafen wir einfach hier. 7,5 EUR das ist günstig und gleicht die Shoppingkasse etwas aus.

Criel-sur-Mer

Der zweite Reisetag ist ziemlich unspektakulär. Von Aachen aus, geht es über Belgien in die Normandie. Die Autobahnen sind zwar voll, aber es gibt keinen Stau.

Mittagspausen machen wir an einem großen Spielplatz. In Frankreich geht es weitgehend über Nationalstraßen Richtung Ziel. Überall sind die Felder abgeerntet und das Stroh wird gerade in Ballen eingeholt.

Unser Campingplatz – eine Empfehlung von einer Freundin – ist in Criel-sur-Mer. Hier ragen Kreidefelsen Steil empor. Mit 106m wohl die höchsten von Frankreich.

Der Campingplatz hat einen Chef der überall seine Finger drin haben muss und alles sehr genau nimmt. Aber er weist uns auch auf den cm genau auf unseren Platz ein und wir haben einen tollen Blick auf die Klippen.

Zuerst geht es zum Strand, der hier aus groben Kieselsteinen besteht. Wir sind auch mit den Füßen im Wasser aber es weht ein starker Wind und die Wellen tosen ziemlich an den Strand.

Nach einem kleinen Abendessen, geht es noch in einer Abendrunde hoch zur Klippe. Eine harmlose Wiese die auf einmal senkrecht abbricht. Nicht das ideale Umfeld für unsere Kinder die immer alles alleine machen wollen und nicht festgehalten werden wollen.

Mit dem rauschen der Wellen, schlafen wir gegen 22 Uhr ein.

Sommerurlaub in der Bretagne

Ein Schuljahr ist schon wieder um, im Kindergarten geht es in das letzte Jahr und jetzt geht es erst einmal in die Sommerferien.

2026 ist bisher unheimlich schnell vorbei gegangen, wir haben unser Haus gekauft und gerade sind die Handwerker dabei das Dach zu erneuern. Da kommt der Sommerurlaub ziemlich plötzlich. Wir brauchen ihn alle, aber irgendwie konnte man sich kaum vorbereiten.

Immerhin war klar wohin wir wollen: in die Bretagne. Vor 10 Jahren, auf der Elternzeitreise mit Luise, waren wir zum ersten und letzten Mal dort.

Drei Wochen haben wir jetzt Zeit um noch einmal wie früher einfach ins blaue zu fahren. Wir haben keinen festen Reiseplan und wollen die Camping und Stellplätze spontan suchen, in der Hoffnung, dass das heute noch geht.

Am Freitag 17.7. geht es los: Schule aus mit super Zeugnis, in der Kita noch die Verabschiedung in die Sommerferien und dann geht es schon los. Unser erster Stopp ist Aachen.