Wir haben in Saint Malo auf dem Parkplatz erstaunlich gut geschlafen. Bei unserem Besuch in Saint Malo fehlte leider ein Highlight für die Kinder. Ein Nachbau eines alten Piratenschiffes. Dieses liegt als Besuchsschiff normalerweise im Hafen, ist aber gerade auf dem Rückweg von einem Segelfestival. Da wollen wir noch unbedingt hin. Auf der Webseite steht das wir uns noch einen Tag gedulden müssen, im Schiffstracker sehen wir allerdings, dass das Schiff nachts wieder eingelaufen ist.
Ich rufe kurz an und es scheint das es Nachmittags wieder zu besuchen ist. Daher fahren wir am Morgen erst einmal nach Cancale, der Austernstadt. Wir finden einen schönen und ruhigen Parkplatz bei einem Petong Club und radeln dann die 2km bis zum Hafen. Es ist jetzt kurz vor 11 aber das scheint immer noch früh am Tag zu sein, denn es ist ziemlich leer.
Bei den Austernproduzenten am Hafen schauen wir uns an wie man sich ein paar Austern nimmt, sich auf die Kaimauer setzt und sie dort genießt. Das machen wir auch: es gibt 6 Austern für gerade einmal 8 EUR.
Mareike probiert zum ersten mal, die Kinder finden es spannend, schlürfen aber nur das Muschelwasser. Die Austern schmecken sehr frisch und da es zwei verschiedene Sorten sind, kann man auch den Unterschied schmecken. Lecker!
Wir laufen einmal die Hafenpromenade entlang an der sich nur Restaurants reihen. In einem lassen wir uns nieder und essen Moul Frittes, bzw. nur Frittes. Danach geht es zurück zum Camper (ziemlich steil den Berg hoch) und dann entlang der Küste zurück nach Saint Malo. Wieder auf den Parkplatz, mit dem überfüllten Bus in die Stadt und aufs Schiff.
Das ist schon toll und für die Kinder sehr spannend. Leider kann man nur auf ein Unterdeck gehen, es fehlen die Quartiere der Matrosen.
Dann haben wir genug von der Stadt, mit dem überfüllten Bus raus zum Parkplatz und wir sehen uns danach einige Tage an einem Ort zu bleiben. Es geht zu einem Campingplatz der in den Dünen liegt. Dort gibt es aber keine festen Parzellen sondern man sucht sich einfach einen Platz. Das hört sich schön an, ist aber nervenaufreibend wenn der Platz extrem voll ist. Wir fahren unsere Runde während die Kinder durch sind und sich hinten im Wagen alle kloppen. Als wir schon auf dem Weg zum Ausgang sind, erspäht Mareike noch eine Stelle.
Wir stehen ziemlich perfekt, nah an den Versorgungsgebäuden aber weit genug von den Wegen, 5 min bis zum Strand, mit Meerblick und Abendsonne. Hier wollen wir jetzt 3 Nächte bleiben.
Abends geht es noch kurz zum Strand und heute waren wir dann den ganzen Tag am Strand.





















