11km lang und bei Niedrigwasser 600 Meter breit. Ein endloser Naturstrand liegt hier hinter Dünen. Wir stehen auf einem Camping Municipal, das ist im Prinzip eine Wiese in der Landschaft. Wir sind am Anfang etwas skeptisch, aber am Ende gefällt es uns sehr gut. Die Plätze sind sehr groß, das Sanitärgebäude ist prima und immer sauber. Die Duschen sind die größten der ganzen Reise und das Wasser ist heiß. Den Brückenservice organisieren zwei Jungs die jeden Morgen 6 km zur Bäckerei fahren. Es ist eine sehr angenehme Stimmung auf dem Platz, alle nehmen Rücksicht aufeinander (das war übrigens bester auf jedem Platz so, obwohl es sehr voll ist, liegt nirgendwo Müll und auch die Duschen sind immer sauber hinterlassen). Hier mag die Stimmung auch an den ganzen Surfern liegen, die die Hälfte des Tages im Meer auf die richtige Welle warten.
Wir sind auch hierhin gefahren weil es heißt das man hier surfen ausprobieren soll. Surfschulen haben wir hier keine gefunden, aber tolle Wellen die sich super mit den Bodyboards abfahren lassen. Am ersten Tag ist es noch sehr windig und als wir abends zum Strand kommen ist gerade Hochwasser. Die Wellen sind wirklich ziemlich stark und Marie und Thea werden erst einmal umgeschmissen und durcheinander gewirbelt. Thea ist danach etwas vorsichtig, aber Marie hält es nicht ab weiter zu Bodyboarden.
Am nächsten Tag lassen wir es ruhig angehen, im frühen Nachmittag sind wir dann am Strand. Jetzt ist das Bild ein ganz anderes. Man muß 500m bis zum Meer laufen und dort sind gute aber kleinere Wellen die auf einen seichten Strand treffen. Alle Kinder sind sofort in den Wellen und Luise ist auch 2h später kaum raus zu bekommen. Mir macht es auch Spaß und wenn ma die Welle richtig erwischt kann man 40-50 Meter auf ihr mit surfen.
Die letzte Woche hat für uns angebrochen und ab jetzt geht es wieder in Richtung Heimat. Wir haben noch ein paar schöne Stops auf dem Rückweg geplant um die Fahrstrecken nicht zu lang werden zu lassen.
















