Nach unser Nacht am Archipel geht es morgens kurz rüber zum Fähranleger um gemeinsam mit einer befreundeten Familie (Kindergartenfreund von Marie und Thea) einen Tagesausflug auf die Ile de Brehat zu unternehmen. Eigentlich ist parken und auch Stellplätze preislich sehr moderat in Frankreich, daher empfinde ich die 18 EUR die wir hier zum Parken zahlen müssen echt unverschämt. Für einen Stellplatz mit Wasserversorgung und Entsorgung zahlen wir 12-14 EUR.
Es ist sehr viel los, die Ile der Brehat scheint ein Besuchermagnet zu sein. Alle 30 min kippt das Schiff 150-200 Personen auf die Insel. Dementsprechend ist man vor Ort auch nicht allein sondern wandert in einem stetigen Strohm von Besuchern durch die Gassen.
Die Insel ist autofrei und man bewegt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad, wobei das Rad eigentlich nicht geht weil zu viele Fußgänger auf den schmalen Wegen sind. Wir suchen uns ein paar Pfade abseits der Hauptwege und haben schöne Blicke auf die großen Gärten und tollen Häuser die von fast jedem Punkt der Insel auf das Meer blicken. Leider ist gerade Niedrigwasser, so dass man in leere Buchten blickt und vor allem ist es sehr warm. Es weht kein Wind mehr.
Wir gehen früh in ein Restaurant, gerade noch rechtzeitig um einen Platz für 9 Personen zu bekommen. Nach dem Mittagessen geht es noch über eine Meerenge (auch trocken wegen Ebbe) auf die nördliche Insel, zu einem Leuchtturm. Danach sind alle platt und wir schaffen es gerade noch zurück zum Hauptort wo uns ein Eis wieder Kraft gibt.
Zurück auf dem Festland geht es für uns weiter bis nach Menehem. Das ist ein schöner Strand an dem wir schon vor 10 Jahren Standen. Die zwei Stunden Fahrt schlafen die Kinder, so dass wir abends noch an den Strand gehen. Mareike kocht eine leckere Bolognese und nachdem wir alles aufgeräumt haben sind wir leider 5 min zu spät auf der Düne und haben den Sonnenuntergang verpasst. Immerhin gibt es noch einen schönen roten Himmel.















