Die Vorhut der Tour de France

5. und 6. Juni 2016

Ohne es zu wissen, kreuzt unsere Reiseroute immer wieder den Tourverlauf der Tour de France 2016. In Carcassonne ist es uns zum ersten mal aufgefallen. Dort startet die 11. Etappe. Jetzt in Andorra sahen wir wieder allerlei Fahnen und vor allen Kreisverkehre die für die Tour gestaltet waren.

Unsere weitere Fahrt, die letzten beiden Tage, führte uns zurück nach Spanien und dann über 3 tolle Pässe bis nach Luchon in Frankreich. Immer wieder sahen wir Hinweise auf die Tour, und so haben wir heute Abend mal nachgeschaut: Was wir in den letzten 2 Tagen gefahren sind, ist genau die 9. Etappe die am Sonntag 10. Juli gefahren wird. Ich würde mal sagen eine Königsetappe. Viel Spaß bei den Anstiegen.

Jetzt aber zurück zu uns. Wir genossen die Anstiege. Völlig alleine auf der Straße sind wir munter die Serpentinen hoch und runter gecruist. Zum Foto machen konnte man einfach anhalten, es kam ja eh kein Auto vorbei. Mittagspause wurde an einem schönen Picknickplatz in der Sonne gemacht und für die Nacht sind wir auf das Plateau de Beret gefahren. Das waren noch einmal ein paar Serpentinen extra und dann ein Flugfeld großer Parkplatz auf 1850m. Dort gab es eine Wanderung zu einem verlassenen Kloster und eine Rinder- und Pferdeherde die erst interessant, dann aber doch etwas vorwitzig war, so dass wir irgendwie angespannt geschlafen haben mit den Tieren so 2m neben dem Camper.

Die Wanderung zum Kloster wurde eine Radtour. Der Wanderweg war ein Forstweg und es erschien uns zu langweilig 12 km auf so einem Weg zu wandern. Also ging es auf die ausgewiesene Mountainbikestrecke mit unseren Cityrädern. War aber alles halb so wild. Der Hinweg war etwas ruppelig, weil schnell und bergab, der Rückweg war dementsprechend nur bergauf und Luise hat die 35 Minuten, die wir gebraucht haben, bei mir im Arm geschlafen.

Nach einem Mittagessen auf dem Plateau ging es dann weiter über einen 3. Pass (den die Tour wohl auslässt) nach Luchon. Noch einmal extrem steile Serpentinen, besonders auf Französischer Seite (die Passhöhe ist die Grenze). Auch wenn diese Straße etwas enger war, mit dem Camper kommen wir mittlerweile sehr gut zurecht und fast überall durch. Jetzt übernachten wir in Luchen (Ankunft der 8. Etappe) und planen unsere nächsten Tage. Es geht nach Lourdes (auch da fährt die Tour durch).

1 Response

  1. Also, die Mauer vermutet ja ein Schutz vor Blicken, doch von oben darf man reinschauen, doch eine Kriche? Das lässt ja der Turm vermuten. Die Decken so hoch, dass Palmen drin stehen könnten…Ein Paradis? Wohl nur für wahre Wellness-Freunde! Oder doch der Hauptsitz einer Sekte?
    Das waren so meine Ideen, aber weil ich neugierig bin und es einfach nicht lassen kann, im Internet zu suchen, liege ich nicht ganz falsch mit meinem Tipp! 🙂

Antworte auf den Kommentar von Edith Antwort abbrechen

*