Von den Bergen ans Meer – Aklimatisierung

Bevor wir die Dolomiten gänzlich hinter uns lassen durchqueren wir sie noch einmal. Auf unserem Weg von Südtirol nach Venedig liegt Cortina d‘Ampezzo mit all den großen Dolomitengipfel rundherum.
Eigentlich wollen wir nach 2 Stunden fahrt in die Pizzeria einkehren in der wir im Osterurlaub waren, sie liegt auf dem Weg. Aber da wir am Abend vorher schon Pizza hatten ist uns gar nicht danach und es wäre auch viel besser an einer Wiese Pause zu machen, damit Mari und Thea krabbeln können. Spontan schauen wir in Camp4Night nach und in einem Bergdorf, nach einer kurzen steilen Straße (die genauso breit ist wie der Camper) finden wir einen Stellplatz an einem Sportplatz bzw. einer Wiese. Genau richtig für uns.
Dann sind es nur noch wenige Kilometer und wir sind auf der Autobahn die uns direkt nach Venedig führt. Das Thermometer steigt jetzt um 1°C pro km und bald sind wir bei 32°C.
An unserem Campingplatz sind es „nur“ 29°C aber eine schwüle Wärme. Der Aufbau läuft entsprechen chaotisch. Wir sind alle durch, es ist zu warm und so ein voller Platz am Meer ist eben etwas ganz anderes als die Weite in den Bergen.
Ab jetzt heißt es sich akklimatisieren: mit den Temperaturen, der Lautstärke (Animation) und den Leuten. Der Platz ist schön, das Meer nur 50m Entfernt und total warm (27°C), aber heute – an Tag 3 – versuchen wir uns immer noch in der neuen Situation.
Italienisches Flair gibt es auf dem Platz übrigens nicht. Die meisten sprechen Deutsch (auch die Angestellten). Ich gehe allerdings morgens immer eine große Runde mit den Mädels, mache Besorgungen und vor den Türen des Campingplatzes trifft man sie dann doch, die Italiener. Ich habe schon meine Stamm-Bar in der ich meinen Cappuccino trinken, zusammen mit allen Rentnern aus der Umgebung.

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