Picos de Europa

19. Juni 2016

Die Picos de Europa sind das letzte Gebirge was wir auf unserer Reise besuchen werden. Und es hat alle Facetten die ein richtiges Gebirge so mit sich bring. Durch enge Täler und Schluchten sind wir schon bei der Anreise gefahren. Jetzt campen wir in der Nähe von Potes, der Startpunkt für Touren in den Bergen. Der Gebirgsort hat Flair und liegt einfach verkehrsgünstig. Dementsprechend viel ist hier auch los. Eigentlich gibt es auch einen tollen Blick auf die Picos, wenn diese nicht voller Wolken hängen. Daher haben wir hier einen Tag gewartet bis das Wetter sich gebessert hat. Aber heute morgen geht es dann los.

In aller Frühe (8.30 Uhr) fahren wir hoch nach Fuente De. Das ist auch gut so, denn auf dem großen Parkplatz bekommen wir so gerade noch einen Platz für uns. 30 Minuten später ist alles voll. Von wegen, die Spanier schlafen alle aus. Diejenigen die in die Berge gehen sind wohl sehr früh wach. Ok es ist Sonntag, aber der Hauptgrund ist wohl ein Berglauf, der hier heute stattfindet. 1100 Höhenmeter, mehr oder weniger senkrecht den Berg hoch. Wers braucht…..

Wir nehmen für die Strecke die Gondel, ohne Pfeiler geht es quer durch die Luft den Berg hoch. Und oben, auf 1850m Höhe, begrüßt uns das Hochgebirge, Fels und schneebedeckte Gipfel. Der Blick zurück geht zum einen 1000m nach unten, und man sieht Wolken unter uns in den Tälern hängen.

Unsere Tour sind lange 15km, einmal um den Berg rum runter zur Talstation. Das erste Drittel bewegt sich dabei im Hochgebirge, das zweite Drittel sind Almen mit sehr vielen Kühen, Schafen und Pferden. Es ist fast unmöglich 3 Quadratmeter zum picknicken zu finden, die nicht vollgekackt sind.

Der letzte Teil geht dann durch einen dichten Buchenwald, und dieser Teil zieht sich. Zu allem Überfluss geht es jetzt auch noch immer wieder bergauf. Wir sind jedenfalls sehr froh, als wir wieder beim Parkplatz sind. Mittlerweile brennt die Sonne auch heiß vom Himmel.

Eigentlich sind wir recht platt, aber wir wollen heute noch auf die dem Meer zugewandte Seite der Picos. Das sind dann noch einmal 2 Stunden Fahrt. Zum Glück sind wir ja früh gestartet und so kommen wir im späten Nachmittag an unserem Campingplatz an, an dem wir heute Abend essen gegangen sind.

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