Fussel, Trenza & Co.

Für Luise kam nochmal das Beste zum Schluss: ein Reiterhof!
Damit der Weg von der Nordsee nach Hause nicht zu lange wurde, haben wir einen Zwischenhalt in der Lüneburger Heide gemacht. Auf dem Reiterhof Cohrs bei Bispingen gibt es 10 Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen, direkt auf dem Hof. Wir standen direkt vor dem Stall und Putzplatz. Da war immer was los.

Am Samstag Vormittag sind wir zusammen mit einer anderen Familie (auch Großeltern und 3 Jahre altes Mädchen) eine Runde durch die Lüneburger Heide spaziert. Ich kam diesmal beim Führen etwas an meine Grenzen. Fussel war kein trottendes Pony neben mir, sondern ein Dickkopf, den man immer daran erinnern musste, wer das Sagen hat. Ich war dankbar, als wir die Ponys auf halber Strecke gewechselt haben und ein sanftes Gemüt, Trenza, neben mir her lief und Luise trug. Luise wäre am Ende fast eingeschlafen. Denn der Ausritt war fast 1,5 Stunden lang und davor gab es für alle Kinder noch das Mitmach-Programm rund um die Kleintierversorgung.

Abends dürfen die Kleinen dann noch eine geführte Runde ohne Sattel um den Hof drehen. Luise hat sich stolz in der Mähne festgehalten.

Für die Großen gab es auch etwas. Nachmittags sind wir mit den Fahrrädern zusammen Richtung Wilsede gefahren und haben bei einem schönen Heide-Gasthof verschiedene Variationen der Heidschnucke gegessen. Leider gab es auch eine unfassbare Anzahl von ungebetenen Gästen. Auf der Johannisbeer-Haube der Buchweizentorte saßen 10 Wespen, die sich auch untereinander ziemlich biestig angegangen sind, und weitere 20 schwirrten um die Beute rum. Ab dem Zeitpunkt haben wir dann die Flucht ergriffen und den Rest den Tieren überlassen…

Ein tierischer Abschluss, aber gott sei Dank, keine tierische Heimfahrt. Samstags abends sind wir los und waren nach 3 Stunden entspanntem Autobahn fahren wieder gut in Bielefeld zurück.

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