Den Etschradweg bis Schlanders

8. Mai 2016

Das Vinschgau ist ein Radlerparadies, für ambitionierte Mountenbiker wie sie hier zu hauf auf dem Campingplatz übernachten, aber auch für genußradler. Bequem per Bahn, Bus oder Shuttel geht es hoch zum Reschenpass, und wenn man will, dann für 80km bergab auf einem gut ausgebauten Radweg bis Meran.

Wir haben das Stück von unserem Campingplatz bis Schlanders genommen, ca. 25km.

Nach einem flotten anrollen ist man 5 min später in Glurns. Ein mittelalterliches Dorf mit einer perfekten Stadtmauer. Die Mauer sieht wirklich klasse aus und mit den Hühnern vor den Toren der Stadt fühlt man sich echt ins Mittelalter versetzt, hinter der Mauer hat es uns nicht so gut gefallen.

Also ging es gleich entlang der Etsch bergab. Luise hat sich sehr für die Stromschnellen interessiert, so etwas sieht sie ja alles zum ersten mal. So viel neue Eindrücke machen natürlich müde. Es hat dann doch einige Zeit gekostet bis sie es sich auf dem Sitz bequem gemacht hat und nicht bei jeder Bodenwelle wieder aufgewacht ist. Am Ende hat sie sich an meinen Arm gelehnt.

Mittagspause gab es in Laas, ein Ort in dem Marmor verarbeitet wird der allem Anschein nach hoch oben in den Bergen gewonnen wird und dann per Standseilbahn ins Tal transportiert wird.

Danach ging es noch einmal in einer rasanten Fahrt durch das nun enge Etschtal bis Schlanders. Absolutes Highlight der letzten Kilometer, waren die Kühe mit ihren Glocken.

In Schlanders war leider der Hund begraben und so gab es nur einen Cappuccino an der Bahnhofskneipe. Da wir mit Luise Genußradler sind, hat uns die Bahn zurück nach oben gebracht.

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