Auch in Dänemark ist es heiß und trocken. Sogar mit dem Gas grillen ist jetzt verboten.
Wer jetzt nicht ans Meer fährt muss gute Gründe haben. Wir haben sie nicht, also geht es los Richtung Börsmose Strand.
Nur Riebe mit seinem alten Dom ist uns noch einen kurzen Stop wert. Die Stadt ist auch wirklich sehr schnuckelig. So wie man sich Dänemark malen würde.
Esbjerg, die nächste Stadt auf dem Weg durchfahren wir nur, sie zeigt das komplette Gegenteil von Dänemark. Im Hafen werden 120m hohe Windräder für einen Offshore Park vorgebaut, und im Villenviertel stehen in der ersten Reihe am Meer Häuser, die jeweils einen Architekturwettbewerb gewinnen könnten.
Uns führt es hinter Esbjerg, durch Heide und Wald in die Dünen von Börsmose.
Der Campingplatz ist voll, da es keine ausgezeichneten Stellplätze gibt, muss man selber suchen ob man noch irgendwo hinpasst. 3m Abstand zum Nachbarn sind Pflicht. Nach langer Suche finden wir noch eine kleine Ecke, die nicht genau neben Mülltonnen oder Toiletten ist. Es ist etwas eng, dafür hat man einen schönen Blick in die Dünen.
Das alles wird egal wenn man die 200m zum Strand über die Dünen gegangen ist. Dort ist Platz für alle, mit mehr als 3m Abstand. Und obwohl es schon fast 21 Uhr ist, ist es noch warm, fast windstill und die Nordsee hat bald Mittelmeertemperaturen.
Luise geht sofort plantschen.
Wir freuen uns schon auf morgen, da haben wir viel vor: Strand, Strand und Strand