Aus dem Regen in die Sonne – Anreise in den Sommerurlaub

Unser diesjährigen Sommerurlaub ist nur 2 Wochen lang. Dies liegt daran, dass Mareike und ich schon eine Woche Schottland genossen haben, ganz alleine ohne Kinder.

Aber auch in unserem Camper Urlaub mit den Kindern gehen wir dieses Jahr neue Wagnisse ein. Wir reisen ohne Großeltern und wir werden häufiger den Platz wechseln und auf Stellplätzen übernachten.

Zunächst soll es aber an den Idrosee gehen, eine Woche Urlaub am See mit viel Faulenzen, Schwimmen, SUP, Surfen und vielleicht etwas wandern. Dazu Pasta, Pizza und Eis. Bis dahin sind es aber 1200 km ca. 15h Fahrzeit mit dem Camper, die Alpen dazwischen und laut ADAC das Sommerferienwochenende mit dem meisten Stau. Alle Bundesländer haben Ferien und sie beginnen just an diesem WE auch in BW und Bayern.

Also legen wir los, Freitag Nachmittag kommen wir pünktlich los. Es dauert nicht lange und es Regnet, das bleibt auch so den ganzen Freitag. Es motiviert diesem Deutschen Sommer zu entfliehen. Auf der Autobahn ist es aber ziemlich voll und nach 3 Stunden haben wir gerade einmal 150 km geschafft. Wir machen in einer Regenpause Pause an einem Spielplatz. Und es gibt Abendessen. Danach wird es besser wir sind um ca. 22 Uhr in Forchheim und wollen auf dem Stellplatz dort übernachten. Bei der Abfahrt von der Autobahn fällt mir das Schild P&R Annafest auf… Es wird doch nicht heute… doch das Annafest ist heute und der Stellplatz völlig überfüllt. Wenige hundert Meter weiter finden wir zum Glück einen viel besseren Platz, ganz ruhig an einem See und vermutlich nicht ganz offiziell. Wir schlafen sehr gut und keiner meckert.

Am Samstag geht es daher gut erholt weiter. Es ist wieder sehr voll auf der Autobahn und München liegt ja noch vor uns. Da treffen wir eine super Entscheidung: Wir reisen über Landstraßen nach Süden. Die B2 über Aschaffenburg, unser Ziel ist Garmisch Partenkirchen und siehe da, die Landstraße ist fast durchgängig 4 Spurig ausgebaut, quasi eine Autobahn aber ohne Verkehr.

Kurz vor Oberammergau ruft der Hunger und wir kochen an einem schönen Badesee der im Regen völlig verweist ist. Wenige km weiter machen wir 1h Pause in Oberammergau und finden eine leckere Eisdiele. So geht es erst um 15 Uhr weiter Richtung Brenner. Wieder goldrichtig, der Verkehr ist durch und wir fahren „am schlimmsten Reisetag“ völlig alleine über den Brenner. Endlich regnet es auch nicht mehr, in Italien kommt sogar die Sonne raus. So erreichen wir um 19 Uhr Trento unser Übernachtungsort. Wir stehen auf einem großen Parkplatz fußläufig zur Altstadt

– Zu Trento gibt es einen extra Beitrag –

Am Sonntag sind es nur noch 2h bis zum Idrosee. Die Strecke hat es aber in sich. Es geht ständig hoch oder runter, enge Straßen, tiefe Schluchten und Steile Felsen. Das gezierkel auf unseren Platz ist auch noch mal Zentimeterarbeit. Aber dann stehen wir endlich…. Und ab geht es ins Wasser!

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