Bei Dauerregen durch die Aareschlucht

Was ist das beste Programm für einen Regentag? Dahin gehen wo es sowieso immer nass ist: in die Aareschlucht.

Nur ein paar Kilometer vom Campingplatz entfernt zwängt sich die Aare auf 1,5 km durch eine Enge Klamm. Ein tolles Spektakel. Auch das Wetter ist halb so schlimm wie angesagt. Es regnet nur leicht 😉

Seetag

Den vorerst letzten Sommertag haben wir ausgiebig genossen. Nach einem entspannten Frühstück ging es mit dem SUP (Stand Up Paddle) auf den Brinzersee. Zunächst eine Paparunde und dann eine Mamarunde. Das Wasser ist herrlich glatt und unglaublich türkis.
Luise plantscht währenddessen im Kinderbecken vom Campingplatz. Mittags kommt dann Sibbe an, er hatte sich spontan angemeldet und begleitet uns 2 Tage.

Mit ihm geht es dann auch noch einmal ins Wasser vom See. Mit einer Schwingschaukel vom Ufer aus, bei 28° und Sonne eine herrliche Abkühlung.

Zum Abendessen probieren wir dann den neuen Pizzastein für unseren Grill aus. 4 frische Steinofenpizzen gibt es. Nach dem guten Essen sitzen wir noch bis spät in der Nacht draußen vor dem Camper. Ab und zu regnet es und in den Tälern um uns herum gewittert es schon ordentlich, aber es ist noch immer schön warm.
Ein richtiger Sommertag eben.

Wo lernt man wandern? Im Angesicht der Alpenklassiker Eiger, Jungfrau und Mönch

Wieder ein knaller Sommertag. Schon früh brechen wir zu unserer heutigen Tour auf. Mit einer viel zu schweren Kraxe (ohne Kind) geht es zunächst 5 km mit dem Fahrrad zum Bahnhof nach Wilderswil. Von hier aus fährt die Zahnradbahn hoch auf die Schyniger Platte. Die letzten 500m des Radweges hätten auch anders sein können, bzw. waren mehr für Mountainbikes geeignet.

Gemeinsam mit einem Heer an Rentnern wurden dann die 3 bereitstehenden Züge geentert. Ein Stunde zuckelte der Zug dann stetig Steil Ansteigend von 500m auf fast 2000m. Luise hat sich echt mühe gegeben im vollen Abteil halbwegs still zu sitzen.

Oben angekommen ging es gleich zur Sache. Die Schynigge Platte ist nicht wirklich flach oder eine Platte, es geht richtig steil hoch und dann mehrere hundert Meter senkrecht runter Richtung See. Aber man läuft genau vor der Kulisse von Eiger Jungfrau und Mönch und – wichtiger für Luise – es gab ganz viele Kühe mit Glocken die ein richtiges Konzert veranstalteten.

Zum Glück hatten wir mein altes Kinder Klettergeschirr mit, das Luise schon gut passt und so ging es munter den Berg hinauf. Erst am letzten Steilstück hat Sie sich für die Kraxe und einen schwitzenden Papa entschieden. Da Luise von der ganzen Anstrengung gleich in einen tiefen Mittagsschlaf viel, ging es für uns entlang des Grates zurück auf die Alm mit allen Kühen. Hier war Luise dann pünktlich zum Picknick wieder wach.

Zurück am Campingplatz waren alle durchgeschwitzt und ein Bad im benachbarten Seebad mehr als willkommen.

Ein Geburtstag in Luzern

Am Sonntag haben wir einfach mal die Seele baumeln lassen auf unserem Rüti Hof. Ja auch wir können das, so ein wenig jedenfalls, denn Nachmittags war noch ein Ausflug mit dem Bus nach Brunnen fällig. Das liegt unten am See, ist klein aber fein und es war gerade die Windweek, daher viel Spektakel um Wassersport in der Ortschaft.

Montag, zu meinem Geburtstag war dann statt angesagten Gewittern, Geburtstagswetter! Wie bestellt. Nach einem schönen Frühstück in der Morgensonne ging es nach Luzern. Die Stadt hat eine hölzerne Brücke und einen guten Ruf, ist aber bei weitem nicht so spektakulär und schön wie der Vierwaldstätter See vor der Haustür. Wir sind trotzdem einmal mit den Touristenmassen über die Brücke gelaufen.
Nach dem Mittagessen über den Dächern der Stadt, habe ich mein Geburtstagsgeschenk bekommen. Eine neue MTB Radhose.
Danach war es uns zu heiß. Den Nachmittag haben wir dann am Stadtstrand mit Baden verbracht. Im Frühen Abend ging es dann noch mal eben flott durch endlose Tunnel nach Interlaken, bzw. Bönigen. Hier campen wir am Brienzer See.

Im Herzen der Schweiz

Eigentlich war nach Schaffhausen Zürich als nächster Stop eingeplant. Aber der dortige Campingplatz (es gibt nur einen) war voll. Dank unserer Schweizer Prepaid Karte mit flat Telefonieren und Surfen für 2 EUR am Tag, hatten wir dies vorher rausgefunden und konnten um die Stadt herumfahren. Bei unglaublich dichtem Verkehr, trotz Wochenende.

Als alternatives Ziel hatten wir uns überlegt direkt nach Interlaken zu fahren. Aber auch dort waren alle Campingplätze voll, da um die Ecke dieses Wochenende ein Schwingfest stattfindet. (Schweizer Nationalsport)
Also 3. Versuch, Luzern. Hier ist alles frei, nach einigen Recherchen, wie man den Vierwaldstätter See besonders gut sehen kann haben wir mit einem 3 fachen Zufall einen Stellplatz auf einem Bauernhof gefunden. Und siehe da, es gab sogar noch einen freien Platz.
Der Hof hat einen tollen Spielplatz, mit Trampolin, Baumhaus und Schaukel. Dazu viele Tiere und eine tolle Wiese auf der man steht, direkt unterm Berg, überm See. Nur 200m weiter ist die Station der Luftseilbahn nach Stoos.
Wir sind jetzt wirklich mitten in der Schweiz, der Hof heißt Rüti und für das Frühstück bestellt man sich Gipfeli, Weggli und Berg-Brödli.

Nach einem guten Mittagessen und einem kleinen Mittagsschlaf sind wir bei sommerlichen Temperaturen aufgebrochen: erst mit der Gondel nach Stoos und dann mit 2 Sesselliften auf den Fronalpstock. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick die Steilwände hinunter auf den Vierwaldstätter See. Mit einer kleinen Wanderung über die Höhe haben wir versucht, Luise das Thema Wandern und Berge noch etwas näher zu bringen. Na ja, das wird noch etwas dauern. Aber die Kühe mit ihren Glocken waren schon ein guter Anreiz zu laufen, neben der Rückfahrt mit dem Sessellift.

Bei Sonnenuntergang gab es dann als Abschluss noch ein Konzert vom Gastgeber auf seinem Alphorn.

Schaffhausen und der Rheinfall

Na ja, Schaffhausen ist sicherlich kein Reinfall, aber richtig besonders ist die Altstadt auch nicht. 3 Stadttore, eine Burg und alte Häuser, ganz nett.

Spektakulär geht es dann 3 km weiter Flussabwärts zu. Mit dem Rad sind wir entlang des Flusses von unserem Campingplatz bis zum Rheinfall gefahren. Die Radwege sind hier sehr gut angelegt und kreuzen kaum Straßen. So lässt es sich gut radeln. Die Beschilderung hat uns allerdings zum Schloss oberhalb des Wasserfalls geführt. Dort kann man den Wasserfall nur gegen Eintritt sehen. Also noch einmal über die Brücke zur anderen Seite. Dort hatte man Gratisblicke auf das tosende Wasser.

Wir haben unser Geld dann lieber in eine Bootsfahrt bis in die Gischt gesteckt. Bei 30°C ein sehr angenehmes unterfangen.
Zurück auf dem Campingplatz hieß es entspannen, Grill an, und nach einem fürstlichen Mittagessen noch ein wenig im Rhein schwimmen.
Morgen geht es dann weiter nach Luzern, in Zürich ist leider der Campingplatz voll.

Willkommen in der Schweiz

Wir verbringen heute den ersten Nachmittag in der Schweiz. Und es gefällt uns, hier ist alles etwas ruhiger und weniger gestresst.

Da der Platz in Lindau voll war mussten wir heute morgen schon abreisen. Unser erster Stop war Edeka um noch ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Der Laden war allerdings gefüllt mit gestressten Rentnern die sich alle vordrängeln müssen. Auch auf den Straßen war es unheimlich voll. Gut in Bayern ist noch Urlaub, aber so? Wird wohl in Südfrankreich nicht anders sein.
Entlang der Bodenseestraße ging es Richtung Überlingen – Schweiz. Immer wieder stockender Verkehr und wir haben Mitleid mit den Menschen, die entlang der Durchgangsstraßen wohnen. Den ganzen Sommer über LKW, Autos und Wohnmobile die sich durch die Vorgärten schieben.

Unser Plan fürs Mittagessen war an der Seestraße zu parken und mit Blick auf den See zu kochen. Ist gründlich schief gegangen, nach 30 min Parkplatzsuche inklusive mehrere Wendemanöver auf enger Stelle gaben wir auf. Es ist dann der Wohnmobilstellplatz oberhalb von Überlingen geworden. Da war es immerhin schön ruhig.

Jetzt aber in die Schweiz. Als 3,8 t Fahrzeug, müssen wir eine Schwerlastabgabe zahlen wie LKW. Also an der Grenze bitte parkieren und das Formular ausfüllen und zahlen. Ging alles flott und ohne Wartezeit. Und wir brauchen als Gegenleistung keine Vignette.
Unser Stop für die beiden nächsten Nächte ist ein Freibad mit Campingplatz direkt am Rhein kurz vor Schaffhausen. Der Platz ist schön, ordentlich wie zu erwarten und überhaupt nicht voll. Es gibt massig Platz und eine riesige Wiese zum Rhein hin. Wir sind gleich schwimmen gegangen, erst im Kinderbecken, dann im Rhein. Der Fluss ist hier unglaublich klar und voller Fische. Es macht Spaß sich mit der Strömung ein paar Meter treiben zu lassen.

Der Plan danach zu Grillen viel einem Gewitter zum Opfer, aber morgen werden es wieder 31°…

Berge, Meer und ein Triathlon

Auch diesen Urlaub haben wir wieder einen Tag mit Bergen UND Meer. Als Berg gilt der Pfänder oberhalb von Bregenz, und das Meer ist das schwäbische Meer, der Bodensee.

Außerdem haben wir noch einen Triathlon gemacht, aber der Reihe nach. Morgens ging es zunächst 15 Minuten mit dem Auto nach Lindau, auf dem von uns ausgesuchten Campingplatz hing schon das Schild raus „Platz belegt“. Aber zum Glück kamen wir zum richtigen Zeitfenster an, einige Gäste reisten gerade ab und für eine Nacht gab es noch 4 Plätze zur Auswahl.

Also Camper abstellen und Disziplin Nummer 1: Radfahren. MIt der Kraxe auf dem Rücken ging es per Rad 5km bis zur Pfänderbahn. Immer schön am Bodensee entlang. Ein schöner Einstieg.

Disziplin Nummer 2: Laufen, bzw. Wandern. Nahal ist mit Ihren Jungs vom Tal bis zum Gipfel gelaufen. Das war uns zu viel, per Gondel ging es hoch und oben über ein paar Wege genügend Meter hoch und runter.

Disziplin Nummer 3: Schwimmen. Nachdem wir alle zusammen per Gondel ins Tal geschwebt sind, ging es mit dem Rad zurück zum Campingplatz und bei warmen 28° und Sonne in den Bodensee. Herrlich erfrischend.

Mit dem Camper den Spätsommer genießen

Job gekündigt, Umzug vor der Tür…. was gibt es besseres als erst noch einmal in den Urlaub zu fahren? Zum Glück konnte ich meinen alten Arbeitgeber überzeugen, dass er mich früher gehen lässt. So haben wir nicht nur genügend Zeit umzuziehen, sondern auch noch vorher üppig Urlaub zu machen.

 

Es geht noch einmal mit dem Camper los, 3 Wochen lang der Sonne hinterherreisen. Zum Glück meinte es das Wetter gut mit uns und wir müssen nicht ganz so weit fahren.

So ging es traditionell zunächst einmal nach Darmstadt um dort auf einem Parkplatz die erste Nacht im Camper zu verbringen. Da Edith und Joao umgezogen sind, dieses mal ein anderer Platz, riesengroß und ganz viel Platz. Jedenfalls abends. Am nächsten morgen waren wir rechts und links eingeparkt.

 

Unser nächster Stop ist bei Nahal. Die ist gerade mit ihren 3 Jungs bei ihrer Schwester in Wangen, bzw. Neuravensburg. Hier stehen wir auf dem Parkplatz neben der Kirche. Nach einer ersten Akklimatisierung bzgl. des Trubels ging es zu einem tollen lokal mit Blick auf die Berge. Hier haben wir schön gegessen und den Tag ausklingen lassen. Wir haben jetzt schon richtig Urlaubs und Sommerfeeling. Zum Glück müssen wir jetzt auch nicht mehr so lange Strecken fahren, weil das kommt bei Luise gar nicht gut an.

 

Plan für morgen… Wandern und baden am Bodensee.